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Arbeitsmarkt +

Gemeinsamer Arbeitsmarkt - Gemeinsame Zukunft

"Arbeitsmarkt+" ist ein gemeinsames Projekt des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Konföderation der slowakischen Gewerkschaftsbünde (KOZ SR), das mit Unterstützung von EFRE-Geldern und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz finanziert wird. Das Projekt läuft vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2014.

Ausgangssituation

Die bereits vorhandenen Strukturen zwischen den Gewerkschaften in Österreich und der Slowakei bilden eine gute Grundlage für die vertiefende Zusammenarbeit, die eine Verbesserung der Situation von Arbeitnehmern am neuen gemeinsamen Arbeitsmarkt in beiden Ländern mit sich bringen wird.
Die vermehrt auftretenden Missbrauchsfälle vor allem in Zusammenhang mit slowakischen WanderarbeiterInnen in Österreich unterstreichen die Wichtigkeit einer arbeits- und sozialrechtlichen Beratung. Das Projekt fokussiert daher auf eine verbesserte Zusammenarbeit von und mit Behörden, slowakischsprachige Rechtsberatung, Bildung und Know-How Transfers von und für ArbeitnehmervertreterInnen, um einen nachhaltigen Beitrag für eine verbesserte Situation am grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu leisten.

Schwerpunkte

  • Rechtsberatung auf Slowakisch für arbeits- und sozialrechtliche Hilfestellung von ArbeitsmigrantInnen. Durchführung von Informationsveranstaltungen zum Arbeiten im Nachbarland im Grenzgebiet.
  • Behördenkooperation. Arbeitsmarkt+ unterstützt durch großes Know-How: schnelle Einrichtung von Plattformen mit Vertretern beider Länder (Sozialversicherungen, Arbeitsämter). Dadurch rasche Entscheidung von Fällen, direkte länderübergreifende Zusammenarbeit und Schulung der Mitarbeiter.
  • Branchenkooperation. Allgemeine Gewerkschaftliche Vernetzungstreffen zum Austausch und zur Vernetzung aller Fachgewerkschaften aus beiden Ländern. Durch den direkten Kontakt von Gewerkschaftsfunktionären, Personalvertretern und Betriebsräten aus derselben Branche ergeben sich weiterführende und inhaltlich vertiefende Branchentreffen.
  • Chancengleichheit. Zielgruppen sind Roma-Vertreter, Frauen, Jugendliche und ältere Arbeitnehmer. Bei der Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz, bei jungen Arbeitnehmern und bei älteren Arbeitnehmern (Jahr des Aktiven Alterns 2012) sollen Verbesserungen erzielt werden.
  • Stärkung der Arbeitnehmervertreter durch Zusammenarbeit der Europäischen Betriebsräte und der Personalvertretungs- und Betriebsratsgremien
  • Publikationen u.a. mit arbeits- und sozialrechtlichen Inhalten

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