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Symposium für Gesundheit und Pflege

Status Quo der Zukunft der Pflege in der Slowakei und Österreich

Am 29.01.2014 fand in Bratislava das Symposium für Gesundheit und Pflege statt. Nach der Begrüßung durch die Projektleiterin Tanja Vicas, eröffnete der Vorsitzende der SOZ ZaSS (Gewerkschaft für Gesundheit und soziale Dienste) Anton Szalay das Symposium mit seiner Rede. Die Veranstaltung wurde von Kollegin Martina Lackner (ÖGB-Sozialpolitik) moderiert.

Als erste trat Kollegin Jana Prčová auf, die in ihrer Präsentation die Betreuung und Pflege in den Sozialeinrichtungen vorgestellt hat. Mit konkreten Definitionen und Zahlangaben näherte sie die Realität dieses Bereiches allen TeilnehmerInnen an. Willibald Steinkellner, Vorsitzender der vida-Sektion Soziale, Persönliche Dienste und Gesundheitsberufe und stv. vida-Vorsitzender, referierte ausführlich über die Entwicklung und den aktuellen Stand des Pflegebereiches in Österreich. Kollege Steinkellner hat berichtet, dass 2010 ca. 45 000 ArbeitnehmerInnen im Pflegesektor in Österreich beschäftigt waren. (Bis 2025 wird erwartet, dass ungefähr  68 000 Personen in diesem Sektor arbeiten werden!) Am Ende dieses Blocks wurden Fragen gestellt, deren Antworten die Informationen aus den Präsentationen ergänzten.

Am Anfang des zweiten Blocks berichtete Božena Bušová, Direktorin von Harris Slovakia a.s. einer  nicht staatliche Gesundheitseinrichtung über die Krankenpflege zu Hause, bzw. in Sozialeinrichtungen. Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum haben das Interesse für dieses Thema noch weiter bekräftigt.

Am Nachmittag hat Kollegin Monika Weißensteiner von der Arbeiterkammer Wien, die 24-Stunden-Betreuung näher dargestellt. Sie teilte dem Publikum mit, dass rund 29 231 ArbeitnehmerInnen aus der Slowakei (lt. WKÖ Gründerservice) im Bereich der 24-Stunden Betreuung tätig sind.

Ulrike Docekal vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat über Vermittlungsagenturen genauso wie über die Verbandsklage referiert. Die Fragen, die nach beiden Präsentationen von den TeilnehmerInnen gestellt wurden, konnten teilweise die im Publikum sitzenden VertreterInnen von der Gewerkschaft vida beantworten, was zu einer regen Diskussion führte.

Im letzten Block berichteten Ľubica Kočanová, mobile Krankenschwester, und die Pflegerin Andrea Vaňová über die Schwierigkeiten in ihrem Beruf. Sie sprachen über ihre Wünsche, die Entlastung im Rahmen der physisch und psychisch schweren Arbeit,  eine bessere Organisation, eine bessere Einrichtung beim Patienten sowie einer gerechten Entlohnung.

Im Schlusswort wies der Vorsitzende der Gewerkschaft für Gesundheit und soziale Dienste Anton Szalay auf die Bedeutung solcher Treffen hin und wünschte allen den richtigen Weg zu finden, um die Probleme im Bereich der Pflege, mit denen beider Länder kämpfen, lösen zu können.

Wir hoffen, dass das Symposium allen TeilnehmerInnen neue Informationen und damit eine Bereicherung brachte.

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